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Mit diesen drei Filmen planen wir bei der "Kluser Kurzfilmnacht 2022" eine große Filmpremiere

Box 1

Inhalt

- Die Höhle (Spielfilm)

- Dar weiße Bison (Märchen) Zeichentrickfilm

- Der Blonser Engel (gezeichneter Film)

Film Nr. 1

 Die Höhle (2019/2021)

Spielfilm

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Tschallener

Eigens hierfür komponierte Musik: Karlheinz Podgornik

 

 

Der 11 Jahre alte Karlheinz und seine Mutter leiden unter dem tyrannischen Vater. Als dies in Gewalt ausartet, verlassen die beiden das Haus  und finden in einer Höhle unterschlupf. Die Mutter geht arbeiten und Karlheinz bleibt alleine zurück. Spuren führen Ihn in die Weiten der Höhle, in denen alte Wandmalereien ihm Geschichten über mutige Jäger zu erzählen. Ein Schamane begleitet ihn auf einem Stück seines Weges um

Erwachsen zu werden.

 

Zur Filmentstehung:

"Mich faszinierten schon immer die wunderbaren Höhlenmalereien aus der Frühzeit der Menschheit, deren Entstehungsgründe heute noch viele Geheimnisse bergen. Für mich erzählten Sie Geschichten, von der gefährlichen Jagd auf die großen Tiere, der Angst der Jäger und deren Überwindung. In diesem Film sollen die Bilder zum leben erweckt werde und ihre Geschichten erzählen." (Wolfgang Tschallener)

 

Der Film ist eine Kombinantion aus Spielfilm und Zeichentrickfilm. Der Höhlenkomplex existiert nicht real ebenso wenig wie die Malereien. Die Szenen sollen in einer Greenbox gedreht werden um die Aufnahmen anschließend in die virtuelle Höhle zu bauen. Karlheinz unsere Haupfigur sollte ein etwa 10 Jahre alter Junge sein. Dieser Umstand machte es besonders schwierig einen Jungen zu finden, der in der Lage ist, sich die Höhle und die Bilder vorzustellen, in einem völlig grünen Raum. Zwei versuche scheiterten und von ogablick wurde darauf hin erstmals ein Casting öffentlich ausgeschrieben, zu dem sich 4 Jungen meldeten. Die wahl viel recht schwer, denn es waren wirkliche Talente unter ihnen.

Nach vielen Diskussionen und Gegenüberstellungen der Probeaufnahmen viel die Wahl auf Pascale . An vielen Drehtagen wurde Szene um Szene gedreht und Pascal bestätigte von Tag zu Tag mehr, daß er die richtige Wahl ist.

Die Rollen seines Vaters wird von Wilfried Nardin, seine Mutter (Angelika Frick) und der Schamane (Hilmar Gabriel) werden perfekt und lebensecht dargestellt.

Dramaturgisch wurden wir von IP Wischin aus Wien gut und ausführlich beraten.

 

"Die Höhle" stellte uns bei den Dreharbeiten immer wieder vor sehr große Herausforderungen die es zu meistern galt. Nach zwei Jahren des Drehens und der vielen Trickfilmzeichnungen konnte der Film im Juli 2021 fertig gestellt werden. Jetzt freuen wir uns alle auf die Premiere vor Publikum.

 


Film Nr. 2

 Der Weisse Bison (2020)

gezeichnetes Märchen

Über die Macht der Gier

 

 

 

 In längst vergangener Zeit lebten die Menschen mit der Natur und den Tieren im Einklang. Sie hatten genug zu essen und konnten sich den schönen Dingen des Lebens widmen.

Doch allmählich veränderte sich deren Einstellung, es genügte nicht mehr satt zu werden, sondern sie begannen Trophäen zu sammeln mehr und mehr, ja sie konnten nicht genug kriegen.

Eines Tages erscheint ein Fabelwesen "Der Weisse Bison" und entführt alle Tiere. Die Menschen beginnen Hunger zu leiden. Aras der Sohn des Stammesführers macht sich auf den Weg das Wesen zu finden und zu töten......

 

Erzähler: Martin Wipplinger

Idee, Gestaltung und Zeichnungen: Wolfgang Tschallener

Eigens hierfür komponierte Musik: Karlheinz Podgornik

 

"Für diesen Film wurden die Figuren und Tiere von Hand gezeichnet. Nahezu 5000 Bildern waren nötig und wurden mit dem Programm "Corel Draw" eingefärbt und händisch für die Animation vervielfältigt. Zusammen gebaut wurde der Film im Schnittprogramm.

Ich wurde schon oft gefragt, warum ich nicht die heute recht günstig zu bekommenden Animationsprogramme hierfür verwende. Nun, ich mag die Programme nicht,  ich möchte der Handzeichnung frönen und es nicht dem Computer überlassen. Es klingt eher altmodisch Zeichentrickfilme auf diese Weise zu machen, aber ich liebe es auf diese Art und Weise meiner Phantasie freien Lauf zu lassen.

Die dafür benötigten Arbeitsstunden darf man freilich nicht zählen, die gehen auch in die Tausende" (Wolfgang Tschallener)


Film Nr. 3

 Der Blonser Engel (2021)

Gezeichnetes Zeitdokument

Nach einer wahren Begebenheit

 

Während der großen Lawinenkatastrophe 1954 in Blons rettete Albert Dünser vielen Menschen das Leben und nahm den gefährlichen Weg nach Thüringen auf sich, um Hilfe für die von der Umwelt völlig abgeschnittenen Bevölkerung zu holen.

Vom Gendarmerieposten Thüringen ging die Nachricht in alle Welt und die Menschen erfuhren erst 2 Tage nach der Katastrophe von dem großen Leid der Walsergemeinden. Es begann die größte Rettungsaktion der Vorarlberger Geschichte. 2000 freiwillige Helfer machten sich auf den Weg, den verzweifelten Menschen zu Helfen. Die Amerikanische Besatzungsmacht und die Schweizer Flugrettung entsandten Hubschrauber und flogen die vielen Verletzten ins sichere Tal.

Albert war ein bescheidener und schweigsamer Held, der über die traumatischen Erlebnisse nicht sprechen wollte und es vermutlich auch nicht konnte. Seit dieser Zeit wurde er im Großen Walsertal der "Blonser Engel"  genannt.

 

"Diese von seiner Frau Jytte kurz vor Alberts Tod niedergeschriebenen bewegende Geschichte hat mich viele Jahre beschäftigt. Wie kann man so eine Tragödie von Schmerz und Tod filmisch darstellen um sie auch nur ansatzweise sichtbar zu machen?  Als Spielfilm wäre dies nur mit einem millionenschweren Budget möglich und als Dokumentationsfilm nicht in der gewünschten Form  realisierbar. So kam während der Coronazeit 2020 die Idee auf, dies auf der Basis von  Zeichnungen im Jahre 2021 zu versuchen. Entstanden iste der Film in derselben Technik wie "Der Weisse Bison" (Wolfgang Tschallener)

 

Als Basis für das Drehbuch diente die Niederschrift von Jytte Dünser. Für die Rekonstruktion der zerstörten Häuser und des damaligen Ortsbildes dienten alte Fotos und die Handzeichnung im Buch "Leusorg" von Eugen Dobler.

 

Nach fast einem Jahr intensiver Zeichenarbeit können Sie sich nun in diesem Film vom Ergebnis überzeugen. 

Für diesen Film wurde von  unserem ogablick - Teammitglied Karlheinz Podgornik eine eigene Filmmusik komponiert und instrumentalisiert.     (Wolfgang Tschallener)

 

Gezeichnet und realisiert von Wolfgang Tschallener

Filmmusik von Gilla 

Erzählung mit Jytte Dünser

 

Spielzeit 15 Minuten - 2021/2022

 


Albert Dünser